Kompetenzen

Technik verstehen. Business bewegen.

Nicht Technologie um der Technologie willen. Entscheidend ist, Anforderungen zu verstehen, sauber zu übersetzen und in Lösungen zu überführen, die im Alltag funktionieren.

01

Product & Project

Requirements, Backlogs, Stakeholder, Tests, Pilotierung, Rollout und Einführung – pragmatisch und nah an den Anwendern.

StakeholderBacklogRollout
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02

Business Applications

DMS, ERP, SaaS, CRM, Schnittstellen, Datenstrukturen und operative Geschäftsabläufe aus Support-, Projekt- und Unternehmenssicht.

DMSERPSaaS
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03

Business Analysis

Ist-Situationen verstehen, Ursachen von Reibung erkennen und aus Fachlichkeit belastbare Anforderungen und Entscheidungen machen.

AnalyseRequirementsTesting
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04

AI & Automation

AI Use Cases, Governance, Azure/OpenAI, Automatisierung und sinnvolle Integration – mit Blick auf Nutzen, Daten und Rahmenbedingungen.

AIGovernanceAutomation
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Erfahrungswissen

Nicht nur kennen.
Damit gearbeitet.

Erfahrung aus Einführung, Support und Betrieb: konkrete Aufgaben, nachvollziehbare Entscheidungen und Ergebnisse aus der Praxis.

ADP Dealer Services · Wülfrath
350–600 Autohäuser sind eine gute Schule.
Dealer-Management-Systeme, Teile, Lager, Preiskalkulation, Bestellwesen, CRM und Herstellerschnittstellen.
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Im Anwender- und Product Support betreute ich je nach Aufgabenbereich etwa 350 bis 600 Händler. Zu den Systemen gehörten DRACAR+, AD2000 auf Unix und OPTIMA21 unter Windows. Inhaltlich ging es um Teile und Lager, Preis- und Stammdaten, Bestellwesen und Bestellvorschläge, CRM sowie Schnittstellen zu Herstellern.

Support bedeutete dabei nicht nur Tickets zu schließen. Ich arbeitete mit dem deutschen Support und der Programmierung in Dänemark zusammen, gab Entwicklungsanforderungen weiter, prüfte Spezifikationen und begleitete neue Funktionen. Aus eigener Initiative entstanden außerdem Produktideen – unter anderem ein webbasiertes DMS-Konzept für freie Werkstätten und ein Online-Teilemaster, der den monatlichen CD-Versand ersetzen sollte.

Die spätere Online-Verteilung des Teilemasters ersetzte mehrere tausend CDs pro Monat. Nach meiner damaligen Projektbetrachtung sank der laufende Aufwand von ungefähr zwei Stellen auf rund 0,2 Stellen Betreuung – ein frühes Beispiel dafür, dass Digitalisierung für mich immer auch an messbarer Wirkung hängt.

DRACAR+AD2000OPTIMA21ClarifyAfterSales2 → 0,2 Stellen Aufwand

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Cardis / Reynolds & Reynolds
Händlerbetriebsvergleich: vom Datenträger zum Portal
Toyota-Händlerdaten prüfen, Ursachen verstehen und den Monatsprozess digitalisieren.
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Für den Toyota-Händlerbetriebsvergleich wurden die Daten von rund 350 Händlerstandorten übernommen, geprüft und ausgewertet. Plausibilitäten liefen über ein umfangreiches Set von rund 650 fachlichen Prüfpunkten. Auffälligkeiten wurden nicht nur markiert, sondern gemeinsam mit Händlern auf Ursachen in Konten, Daten und Arbeitsabläufen zurückgeführt. Dazu gehörten auch Hotline, Probeanalysen, Sonderfälle und die Unterstützung bei betriebswirtschaftlichen Fragen.

Der bestehende Ablauf war langsam: Summen- und Saldenlisten kamen auf Datenträgern per Post, Fehler wurden telefonisch geklärt, anschließend ging eine korrigierte Diskette erneut auf die Reise. Ich stieß deshalb die Idee für ein Online-Portal an und begleitete Anforderungen, Abstimmung mit Toyota, Cardis und Rechenzentrum, Rollentests und Einführung.

Nach dem Upload erhielten Händler typischerweise innerhalb von rund 15 Minuten ihre Auswertung, konnten Fehler selbst korrigieren und mehrere Korrekturschleifen bis kurz vor dem Abgabeschluss durchführen. Toyota erhielt gleichzeitig Transparenz über Ergebnisse, Bearbeitungsstände und Abgabequoten. Aus einem monatlichen Postprozess wurde damit ein weitgehend digitaler Arbeitsablauf.

ca. 350 Händler/Standorte~650 Prüfpunkte~15 Min. bis ErgebnisPortal statt Datenträger

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Toyota Informations-Systeme
DMS, Buchhaltung und Kostenrechnung
Fachlicher und technischer Support nah an den realen Prozessen eines Autohauses.
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Im Toyota-DMS-Umfeld arbeitete ich im 1st-/2nd-Level-Support an Finanzbuchhaltung, Fahrzeugbereich, Lagerhaltung sowie dealerbezogenen ERP- und CRM-Themen. Besonders prägend war die Umstellung zahlreicher Händler von einer deckungsbeitragsorientierten Betrachtung auf Kostenrechnung. Insgesamt begleitete ich in diesem Projekt rund 100 Händlerumstellungen.

Nach jeder Migration mussten die Daten fachlich geprüft werden. Bei Bilanzabweichungen reichte ein Blick auf die Fehlermeldung nicht: Summen- und Saldenlisten, Konten, Kontenklassen, Buchungslogik und die jeweilige Abweichung mussten strukturiert nachvollzogen werden. Manche Fälle liefen über mehrere Tage und mehrere Abstimmungsschleifen mit der Händlerbuchhaltung.

Für diese Analysen entstand im Projekt ein Excel-basiertes Werkzeug mit Pivot-Tabellen und strukturierten Auswertungen, mit dem sich Differenzen schneller eingrenzen ließen. Der Fall war erst abgeschlossen, wenn die Bilanz wieder stimmte – nicht wenn das Ticket nur weitergereicht war.

DMS-SupportFinanzbuchhaltungKostenrechnungrund 100 Umstellungen
Korthaus-Solutions · Ibiza / Wuppertal
Sechs Webshops und echte operative Verantwortung
E-Commerce, Warenwirtschaft, Schnittstellen, Logistik und Wirtschaftlichkeit im täglichen Betrieb.
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Während meiner Selbstständigkeit betrieb ich sechs Webshops sowie Marktplatzanbindungen zu Amazon, eBay und Yatego. Rund 1.000 Artikel, bis zu 40 Bestellungen am Tag und Monatsumsätze meist zwischen 8.000 und 10.000 Euro, in guten Monaten bis rund 12.000 Euro, machten aus technischen Entscheidungen sehr schnell kaufmännische Entscheidungen.

Die zentrale Warenwirtschaft lief über JTL-Wawi. Bestellungen der Marktplätze wurden automatisch übernommen, Bestände kanalübergreifend abgeglichen und Belege erzeugt. Gleichzeitig mussten eigenes Lager und Dropshipping zusammen funktionieren: Lieferantendaten wurden regelmäßig aktualisiert, während andere Sortimente selbst gelagert, verpackt und versendet wurden.

Wenn Standardfunktionen nicht ausreichten, wurden gezielt Zusatzmodule eingebunden. Damit kenne ich Warenwirtschaft, Schnittstellen und Prozessautomatisierung nicht nur aus Projekten, sondern aus eigener Verantwortung für Bestand, Marge, Versand, Kundenservice und Wirtschaftlichkeit.

6 Webshops~1.000 Artikelbis 40 Bestellungen/TagJTLAmazon · eBay · Yatego
QSE / Disposition
Papier-Stundenzettel für rund 700 Mitarbeitende digitalisiert
Anbieterauswahl, Anforderungen, Pilotierung und schrittweiser Rollout.
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Ausgangspunkt waren papierbasierte Stundenzettel für rund 700 Mitarbeitende und eine Prozesskette, in der Disposition, Einsatzplanung, Mitarbeiterkommunikation, Transport, Zeiterfassung und Buchhaltungsübergabe zusammenhingen. Ich nahm die bestehenden End-to-End-Abläufe auf, leitete fachliche Anforderungen ab und arbeitete am Pflichtenheft sowie an der Auswahl der späteren zvoove-Lösung mit.

Die vorkonfigurierten Rollen und Abläufe wurden von mir fachlich geprüft und in allen vorgesehenen Benutzerrollen manuell getestet. Die Einführung erfolgte bewusst gestuft: zunächst mit rund zehn Beschäftigten, danach mit etwa 50. Erst nach diesen Praxistests ging die Lösung in den breiteren Rollout.

Am Ende lief die Lösung produktiv für rund 700 Beschäftigte an den damals einbezogenen Niederlassungen Dresden, Leipzig und Erfurt. Die papierbasierten Stundenzettel wurden vollständig abgelöst; Einsatz- und Zeitdaten konnten digital bis zur Übergabe an die Buchhaltung verarbeitet werden.

~700 MitarbeitendePilot 10 → 50DispositionBuchhaltungsübergabe
Canon / ASOS Fulfillment · Berlin
Rund 700 Geräte im laufenden Logistikbetrieb
Onsite-Betrieb, Überwachung und Support dort, wo Ausfälle unmittelbar operativ spürbar werden.
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Als Onsite-Supporter im ASOS-Fulfillment-Umfeld betreute und überwachte ich rund 700 Druck- und Kopiersysteme. In einem Logistikbetrieb ist Verfügbarkeit keine abstrakte Kennzahl: Ein defektes oder falsch konfiguriertes Gerät kann unmittelbar einen realen Arbeitsablauf ausbremsen.

Störungen mussten deshalb nach operativer Auswirkung priorisiert, Ursachen schnell eingegrenzt und Lösungen so umgesetzt werden, dass der laufende Fulfillment-Betrieb möglichst wenig beeinträchtigt wurde. Die Arbeit fand direkt zwischen Anwendern, Technik und laufendem Betrieb statt.

Diese Zeit hat meinen Blick für Betriebsstabilität und pragmatische Fehleranalyse weiter geschärft: Nicht jede technisch interessante Lösung ist im produktiven Umfeld die beste. Entscheidend ist, dass der Prozess weiterläuft.

~700 GeräteOnsite SupportFulfillmentBetriebsstabilität
AI Implementation Architect · 2026
AI als neue Schicht – nicht als Selbstzweck
Use Cases, Azure AI/OpenAI, Automatisierung, Governance, EU AI Act und DSGVO.
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Die 2026 abgeschlossene Weiterbildung zum AI Implementation Architect ergänzt meine langjährige Projekt- und Anwendungserfahrung um aktuelle KI-Kompetenz. Dazu gehören die Bewertung von Use Cases, Azure AI und Azure OpenAI, APIs und Automatisierung ebenso wie Governance, Datenschutz und regulatorische Rahmenbedingungen.

Wichtig ist mir die Reihenfolge: zuerst Problem und Nutzen verstehen, dann die passende Technik wählen. Manchmal ist KI die richtige Antwort – manchmal eine saubere API, eine klassische Automatisierung oder schlicht ein besserer Arbeitsablauf.

Azure AIAzure OpenAIAPIsEU AI ActDSGVO